§ Alles was Recht ist! §

Ein liberales Waffenrecht ist ein feiner Indikator für eine intakte Gesellschaft, eine funktionierende soziale Marktwirtschaft, ein gesundes Bildungswesen und   sachkundige demokratische Politiker. 

Aktuelles Waffenrecht BRD

Obschon ein neues Waffenrecht in Kraft getreten, möchten wir zunächst noch derzeit gültigen Status darstellen. Über geplante Änderungen informieren wir zu gegebener Zeit. Wir möchten in diesem Zusammenhang auch auf die Webseiten des Deutschen Bundestages hinweisen, denen weitere Informationen entnommen werden können.

Sportschießen kann wie jede andere technische Sportart auch nur mit geeignetem Sportgerät erfolgreich und sinnvoll ausgeübt werden. Angeleitet von besonders erfahrenen Flintenschützen oder von qualifizierten Schießlehrern fallen die ersten Schritte sicher nicht so schwer. Aber richtig Spaß macht jagdliche und sportliche Wurfscheibenschießen erst mit einer eigenen maßgeschäfteten Flinte. Für den Schießsport sind nun einmal Schußwaffen und Munition das wichtigste Sportgerät. Doch gerade hier stellt der Gesetzgeber bestimmte Anforderungen. Jagdscheininhaber können sich getrost einmal weiter mit praktischem Parcoursschießen beschäftigen, denn der Jagdschein berechtigt (noch?) zum Erwerb der entsprechenden Flinten und der Munition. Nun gewinnt das Parcoursschießen immer mehr Freunde, die nicht unbedingt die umfangreiche Jägerausbildung absolvieren wollen. Deshalb müssen für die Erteilung einer Waffenbesitzkarte bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden.

Welche Betimmungen maßgeblich sind, soll hier in aller Kürze erläuternd zusammengestellt werden, um dem Neuling einen kurzen Überblick zu geben. Da ist zuerst das Waffengesetz zu nennen, welches u.a. die Erwerbs- und Besitzvoraussetzungen von Schußwaffen und Munition regelt. Falls jemand beabsichtigt, seine Patronen selbst zu fertigen, so ist eine Erlaubnis nach dem Sprengstoffgesetz erforderlich. Daneben gibt es noch Sicherheitsbestimmungen, die unbedingt beachtet werden müssen.


Waffengesetz

Für den Erwerb und Besitz von erlaubnispflichtigen Schußwaffen gelten folgende waffenrechtlichen Voraussetzungen, die für die Erteilung einer Waffenbesitzkarte nachgewiesen sein müssen. Dabei gibt es die fakultativen Versagungsgründe wie ein nicht erreichtes Mindestalter und die mangelnde Staatsbürgerschaft.

1. Zuverlässigkeit
2. Mindestalter
3. Sachkunde

Die Sachkunde ist ein wesentliches Element im sicheren Umgang mit Waffen und Munition..

4. Bedürfnis

Die Bedürfnisfrage ist oftmals entscheidend für die Erteilung einer WBK (grün). Ein Bedürfnis liegt insbesondere vor, wenn beispielsweise glaubhaft gemacht wird, daß man als Sportschütze die Schußwaffe für den regelrechten Schießsport benötigt oder als Waffensammler  (rote WBK) tätig ist. Es gibt eine WBK (gelb) für Sportschützen, mit der Einzelladerlangwaffen erworben werden können. Auch Mehrläufige Waffen können Einzellader sein. Der Gesetzgeber sieht eine Mitgliedschaft von einem halben Jahr in der schießsportlichen Vereinigung als eine Voraussetzung an. In dieser Zeit wird man im Umgang mit der Waffe (Flinte) unterwiesen und auf die Sachkundeprüfung vorbereitet. In dieser Zeit kann der Antragsteller auch prüfen, inwieweit er den Sport weiter betreiben möchte. Der eine ganze Reihe von Vereinen und Verbänden bieten Schießen nach nationalen und internationalen (überörtlichen) Regeln an.

Warum eine Waffenrechtsreform?

Der Begriff Reform hat mittlerweile eine recht negative Bedeutung erhalten, die zur Skepsis mahnt. Denken wir nur an das, was unter den Begriffen Steuerreform, Rentenreform oder als sonstigen Reförmchen den Bürgern als angeblich notwendige Veränderung verkauft werden soll. Dabei ist leider nicht von einer deutlichen Verbesserung der Umstände auszugehen. Also liebe Verantwortlichen in Politik, Verbänden und Gesellschaft, wo sind die Vorteile und Verbesserungen, ohne die eine Änderung überhaupt keinen Sinn macht?

 

Einstieg in den Ausstieg des Privateigentums und seiner freien Nutzung.

Das Waffenrechtsneuregelungsgesetz ist seit 2002 in Kraft. Jedoch sind einige Behörden ob mangelnder Verwaltungsvorschriften völlig ratlos. Es wird abzuwarten sein, welche politische Kompensation sich im Waffenrecht konzentriert und kristallisiert. Gerade Waffensammler, oder die es werden wollen, sollten über Anlegen oder Erweitern einer Sammlung nachdenken und sich von Sachverständigen beraten lassen. Alle betroffenen sollten die Entwicklungen aufmerksam und kritisch beobachten. Briefe an die örtlichen Abgeordneten sollten deutlich machen, daß freie Bürger auch ein freies Europa fordern, in dem kleinstaatliche Gängeleien keinen Platz haben.

Verschärfungen im Waffenrecht unnötig und unwürdig

Unnötige Verschärfungen im Waffenrecht treffen lediglich staatstragende Bürger/innen und haben, wie wissenschaftliche Studien und Kriminalstatistiken zeigen, keinerlei Signifikanz bei der Umsetzung von sicherheitspolitischen Interessen. Es ist zu befürchten, daß durch überzogene restriktive Maßnahmen im Waffenrecht die Staatsverdrossenheit von Bürgern geschürt wird. Selbst tragische Vorfälle sind eher durch gezielte Ausbildung und Aufklärung zu vermeiden als durch Verbote. Das weiß jeder Pädagoge.